Metalldetektor – ja oder nein?

Die Frage lässt sich ganz eindeutig beantworten: Es kommt drauf an!

Und zwar auf das Gelände und die Bedingungen, unter denen man schießt. Unser Vereinsschießplatz ist gleichzeitig der Fußballplatz, der eigentlich nur zum Aufwärmen genutzt wird, richtiges Training findet da kaum statt. Dementsprechend gehen auch kaum Pfeile unter der Grasnarbe verloren.

Die allermeisten Pfeile werden auf dem Übungsparcours verschossen und wegen des teilweise unübersichtlichen und an manchen Stellen dicht zugewucherten Waldes wird die Suche nach fehlgegangenen Pfeilen mitunter zum frustrierenden Glücksspiel.

Vor ein paar Jahren habe ich überwiegend Blankbogen geschossen und gelegentlich auch recht teure Pfeile genutzt, da tun Verluste natürlich doppelt weh und so kam ein Detektor ins Haus. Im Laufe der Zeit hat er mir und meinen Vereinskollegen so viele Pfeile geholfen wiederzufinden, dass sich die Anschaffung bereits mehrfach amortisiert hat.

Viele Scheibenschützen bzw. Vereine, die viel auf der Wiese trainieren, haben einen Metalldetektor im Fundus, man glaubt ja kaum, wie geschickt sich Pfeilschäfte unter der Grasnarbe verbergen können, selbst mit dem Pfeilkratzer sind sie dann manchmal nicht aufzuspüren. Der Piepser findet eigentlich alles!

Wenn man allerdings gezwungen ist, im Haus oder Garten zu trainieren und ansonsten öffentliche Parcours besucht, ist die Anschaffung eines Detektors vielleicht nicht unbedingt sinnvoll. Zumal das „Sondeln“ theoretisch erlaubnispflichtig ist….

Mein Modell war übrigens das billigste, das seinerzeit erhältlich war. Profigeräte sind zweifellos erheblich leistungsfähiger, sie können mannigfaltig eingestellt werden, bestimmte Metalle bevorzugen oder ausschließen und sie finden auch den winzigsten Krümel tief im Boden. Sie sind aber auch nicht billig und genau genommen auch völlig überdimensioniert. Für unsere Zwecke langt ein preiswertes Ding absolut aus. Fazit: Wald- und Wiesenschützen, die dasselbe Gelände immer wieder nutzen, sollten einen Metalldetektor besitzen, die Investition ist in nullkommanix wieder erwirtschaftet.

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